Am vergangenen Spieltag endete der Wettkampf unserer Mannschaft mit einem leistungsgerechten 4:4 Unentschieden. Die Begegnung war geprägt von komplexen Partieverläufen (“taktischen Schwankungen”), bei denen das Pendel mehrfach ausschlug. Während eine Niederlage im Verlauf des Tages durchaus wahrscheinlich schien, lag in der Schlussphase kurzzeitig sogar ein Gesamtsieg in Reichweite.
Der Verlauf an den Einzelbrettern:
- Brett 1: Am Spitzenbrett geriet ich nach Ungenauigkeiten in der Eröffnungsphase in eine schwierige Stellung. Im 20. Zug bot sich durch einen Fehler der Gegnerin kurzzeitig die Chance zur Wende. Stattdessen folgten zwei Fehlgriffe meinerseits im 21. & 23. Zug. Meine Stellung brach schnell zusammen.
- Brett 2: Frank agierte lange Zeit ansehnlich und stand vor der Zeitkontrolle augenscheinlich auf Gewinn. Mit knapper Bedenkzeit verflüchtigte sich der Vorteil leider. Nach langem Kampf in der letzten laufenden Partie des Tages endete die Begegnung remis.
- Brett 3: Gap wiederum profitierte in einer ausgeglichenen Stellung von der beiderseitigen Zeitnot. Sein Gegner stellte einen Turm ein, was die sofortige Entscheidung zu unseren Gunsten bedeutete.
- Brett 4: Andrea einigte sich frühzeitig auf eine Punkteteilung, da beide Seiten kein unnötiges Risiko in unübersichtlichen Verwicklungen eingehen wollten.
- Brett 5: Eine souveräne Leistung zeigte Thorsten, der seine Partie sicher gewann und einen vollen Punkt zum Mannschaftsergebnis beisteuerte.
- Brett 6: Lennox erspielte sich leichte positionelle Vorteile. Er steuerte aus einer sicheren Stellung heraus ein solides Remis bei.
- Brett 7: Tim Leon hatte nach Problemen in der Eröffnung einen schweren Stand. Für einen Minusbauern hatte er “nur” deutlich aktivere Türme und einen Läufer für den gegnerischen Springer vorzuweisen. Im weiteren Verlauf gelang es seinem Gegner sich zu konsolidieren und den Punkt mitzunehmen.
- Brett 8: Marc, unser starker Punktegarant in dieser Bezirksliga-Saison, erarbeitete sich deutlichen positionellen Vorteil. Ein gegnerischer Läufer war auf h8 ohne Kompensation eingemauert “für die Ewigkeit”. Der Gegner verteidigte sich jedoch zäh, sodass die Partie trotz des Übergewichts unentschieden endete.
Fazit: Ein kampfbetontes Unentschieden, bei dem Freud und Leid nah beieinander lagen. Das 4:4 geht angesichts der wechselnden Chancenverteilung in Ordnung.
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